Die Heizung läuft auf Hochtouren und trotzdem sind die Füße im Erdgeschoss kalt - viele Hausbesitzer von Altbauten kennen dieses Problem und kämpfen im Winter mit hohen Heizkosten. Das muss nicht sein, denn eine Kellerdeckendämmung verschafft schnell und einfach Abhilfe und stoppt die Energieverluste.

Nachträgliche Dämmung der Kellerdecke

Das nachträgliche Dämmen der Kellerdecke kann sich für Hausbesitzer richtig lohnen: der Arbeitsaufwand ist recht gering und die Sanierungsmaßnahme günstig. Fachgerecht ausgeführt, können die Energiekosten je nach Gebäude um bis zu 10 Prozent verringert und der Wohnkomfort spürbar verbessert werden. Anders als bei der nachträglichen Fassadendämmung wird außerdem nicht die Optik des Hauses verändert.

Unterschiedliche Möglichkeiten

Die Kosten für eine Dämmung der Kellerdecke sind vergleichweise günstig. Einfache Dämmplatten sind schon ab 15 bis 25€ pro Quadratmeter erhältlich. Für die nachträgliche Dämmung der Kellerdecke sind verschiedene Dämmysteme mit unterschiedlichen Materialien denkbar. Einerseits lassen sich Dämmplatten unter anderem aus Mineralwolle an der Kellerdecke anbringen. Bei einer tragfähigen Decke kann die Dämmplatte angeklebt werden. Sollte dies nicht der Fall sein, müssen die Platten gedübelt werden. Andererseits können auch Verbundplatten zur Dämmung genutzt werden, die aus drei oder mehr Materialschichten entstehen und ebenso an die Kellerdecke geklebt werden können. Sollte die Kellerdecke zu stark gewölbt sein oder Rohre die Dämmung erschweren, empfiehlt es sich, die Decke abzuhängen und in die dadurch entstehenden Hohlräume einen Dämmstoff einzublasen.

Fehler, die man vermeiden sollte 

Fehler bei der Kellerdämmung können zu erheblichen Bauschäden führen. Bei der Anbringung der Dämmung sollte in jedem Fall darauf geachtet werden, dass nicht nur die Decke gedämmt wird, da sonst große Wärmebrücken entstehen können. Deswegen sollte die Dämmung auch etwa 50 Zentimeter an den Wänden nach unten gezogen werden.

Zum anderen sollten Hausbesitzer sich die Frage stellen, ob künftig weitere Baumaßnahmen am Haus anstehen. Ist dies der Fall, empfiehlt es sich, vor der Durchführung der Dämmmaßnahme den Verlauf der Rohre und Leitungen an der Decke detailliert zu dokumentieren.