Die Sonne ist die größte, unerschöpfliche Energiequelle überhaupt. Wo sich ihre Nutzung lohnt, zeigten die Klimaschutzmanager Marco Imberge von der Stadt Telgte und Marcel Richter vom Kreis Warendorf sowie Constantin Krass von den Stadtwerken ETO am vergangenen Samstag bei einem Solarspaziergang durch das Neubaugebiet Südost in Telgte.

 

Verschiedene Varianten zur Nutzung von Solarenergie 

 

Da das Erneuerbare-Energien-Gesetz vorschreibt, dass Neubauten in ihrer Energiebilanz einen gewissen Prozentsatz an regenerativen Energien vorweisen müssen, entsprachen die Häuser in dem Telgter Neubaugebiet den neuesten Standards und präsentierten  verschiedenste Varianten, wie die Solarenergie genutzt werden kann. Ob Photovoltaik zur Stromerzeugung oder Solarthermie für die Wassererwärmung und zur Unterstützung der Heizungsanlage - die Möglichkeiten sind hierbei vielfältig und vor allem umweltfreundlich. 

 

Die Teilnehmer des Solarspaziergangs zeigten sich während des Rundgangs interessiert, da viele von ihnen darüber nachdenken, die Sonnenenergie auf ihrem eigenen Dach zu nutzen. Auch jene, die bereits eine Photovoltailk- oder Solarthermieanlage auf ihrem Dach installiert haben, konnten neue Informationen rund um das Thema gewinnen und ihre Erfahrungen mit den anderen teilen. 

 

Sonnendach-Check 

 

Die Experten in der Runde zeigten während des Spaziergangs auch Hausbeispiele auf, die bewiesen, dass nicht alle Häuser eine Südausrichtung brauchen, um die Sonnenenergie zu nutzen, sondern dass in bestimmten Fällen auch eine Ost-West-Ausrichtung geeignet ist.

 

Ob sich die Installation einer Solaranlage zur Strom- oder Wärmeerzeugung auf dem eigenen Dach lohnt, können Hauseigentümer mit dem Sonnendach-Check auf der Homepage des Kreises Warendorf in Erfahrung bringen. In der Suchmaske lässt sich der Straßenname, die Hausnummer und der Ort eingeben, woraufhin das System automatisch die Fläche des Hauses sowie seine Eignung für die Solarnutzung anzeigt.

 

Gute Gründe für den Umstieg auf Solarenergie 

 

Die Energiemanager Marcel Richter und Marco Imberge wiesen während des einstündigen Rundgangs auch darauf hin, dass sich die Hausbesitzer nicht von den Investitionen abschrecken lassen sollten, da die Anlagen 20 bis 25 Jahre lang genutzt werden können und sie dabei helfen, sich von schwankenden Strompreisen und dem Energienetz unabhängig zu machen. 

 

Ebenso gebe es zahlreiche Fördermittel, die den Umstieg auf Solarenergie finanziell unterstützen. In diesem Zusammenhang empfiehl Marco Imberge das Förder.Navi der EnergieAgentur.NRW, welches alle wichtigen Förderprogramm für private Haushalte ermittelt. 

 

bb